Heutzutage sind
Tar und Vabriga, indem sie sich in Richtung zueinander dehnten, eine Siedlung, die nur von der Verkehrsstraße Pula - Trieste getrennt wird. Historisch gesehen, müßte man eigentlich drei Orte erwähnen: Tar, Frata und Vabriga, aber Frata ist schon der südliche Ortsteil Tars. Früher waren dies drei Pfarren mit drei Glockentürmen, drei Kirchen: Kirche des St. Martin, St. Mihovil und St. Anton. Die Vorfahren der Einwohner von Tar und Vabriga haben sich ihren Wohnort klug ausgesucht. Dies ist eine fruchtbare Hochebene (112 m über dem Meer
esspiegel), die sich vom Südwesten leicht gen Sonne und Meer neigt und auf der nördlichen Seite steil zur Mündung des Flußes Mirna hinabfällt. Hier bietet sich eine wundervolle Aussicht: im Norden Novigrad, und im Süden Poreč. Wenn die Sicht klar ist, kann man die Alpen sehen und vom Glockenturm von Tar reicht der Blick bis zum Glockenturm der St. Markuskirche in Venedig, der sich parallel auf der anderen Seite der Adria befindet. Schon seit jeher werden in dieser Gegend Oliven und Wein angebaut,
aber es gedeihen auch Weizen, Gemüse, Mandeln und Feigen. Sofern nicht auf dem Traktor, dann findet man die Bewohner von Tar und Vabriga auf ihren Booten-sie haben zwei Arten von Acker-an Land und auf dem Meer. Aber heutzutage sind alle, wenigstens ein bißchen, in der Gastwirtschaft und im Tourismus beteiligt.